#61 „Ich hasse es, dass ich dich immer noch liebe“

Shownotes

Im Zentrum steht nicht nur Liebe oder Sehnsucht – sondern die gleichzeitige Koexistenz von Hass, Ohnmacht und Entwürdigung.

Wir schauen darauf, wie sich in Beziehungserfahrungen oft ein inneres Spannungsfeld aufbaut: ● ein Teil, der sich nach Nähe, Bindung und Liebe sehnt ● und ein anderer Teil, der durch Verletzung, Abwertung oder Grenzüberschreitung in Ohnmacht und Wut geht

Diese Wut ist dabei nicht „gegen den Ex gerichtet“ im eigentlichen Sinn, sondern Ausdruck eines inneren Zustands von: ● nicht gesehen werden ● nicht geschützt gewesen sein ● sich ausgeliefert oder entwürdigt fühlen

Wenn diese Energie keinen Ausdruck bekommt, kippt sie oft nach innen – in Selbstzweifel, Scham oder Selbstverurteilung.

Oder sie bleibt gebunden an die Person als Projektionsfläche. Ein zentrales Thema dieser Folge ist deshalb: Wie sich Ohnmacht wieder in Bewegung bringen lässt – ohne sich selbst zu verlieren oder den anderen zu verletzen.

Und wie aus unterdrückter Wut wieder etwas entstehen kann wie: ● Klarheit ● Abgrenzung ● innere Handlungsfähigkeit ● und die Fähigkeit, für sich selbst einzustehen

Es geht nicht darum, Gefühle „wegzumachen“, sondern sie so zu halten, dass sie dich nicht mehr gegen dich selbst wenden. Eine Folge über die rohe Wahrheit hinter Beziehungsdynamiken – jenseits von „Licht und Liebe“ und jenseits von Schuld.

SOS Kompaktkurs (Start am 12. Mai) Im SOS Kompaktkurs arbeiten wir 8 Wochen lang intensiv an: ● Nervensystem-Regulation ● Grenzen & Überverantwortung ● Schuld- und Schamprozessen ● emotionalen Reaktionsmustern ● innerer Stabilität in Beziehungsthemen

https://www.beep-coaching.de/kompakt/

💌 Vernetze dich mit mir auf Instagram: https://www.instagram.com/melanie.kowalewski_trennung/

Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter abonnieren: https://www.beep-coaching.de/Newsletter/

Fragen zu der Folge oder einen Themenwunsch kannst Du mir gerne auch per Mail zukommen lassen: podcast@beep-coaching.de

Transkript anzeigen

00:00:05: Ich hasse es, dass ich dich noch liebe.

00:00:08: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge an der Trennung Wachsen!

00:00:33: wenn wir immer mehr realisieren, dass wir kein Partner in der Geschichte eines Gegenübers spielen.

00:00:43: Das ist kein falsches Gefühl!

00:00:44: Ich hasse es, dass ich dich noch liebe, sondern das ist ein großer innerer Konflikt.

00:00:50: Ein Teil von dir ist längst im Abschied und ein anderer Teil ist noch in Bindung, in Hoffnung oder auch Gewohnheit.

00:00:59: Du bist also nicht schwach, wenn du so empfindest – du bist noch gebunden Und das was du fühlst, ist kein Charakterproblem.

00:01:07: Es ist ein Bindungszustand und viele Frauen erschrecken sich vor dieser Phase weil sie unbewusst denken oh jetzt werde ich bitter.

00:01:19: Ich bin so voller Hass Das bin ja gar nicht mehr ich.

00:01:22: Jetzt werde ich hart Und dann beginnt nochmal eine Spirale von Selbstabwertung und ich will das weg haben, dann wird es vielleicht noch um Mantel mit Vergebung und Blümchen und schickes Schleifchen drum.

00:01:38: Dabei passiert in dem Moment etwas ganz, ganz gesundes.

00:01:43: Du stehst zum ersten Mal konsequent auf deiner eigenen Seite.

00:01:49: Wenn wir über Hass sprechen, dann klingt das oft sehr hart Aber wir bröseln das in dieser Folge komplett auseinander.

00:01:56: Wenn man genauer hinschaut, ist das was wir Hass nennen selten einfach nur aufgestaute Wut.

00:02:04: Es ist in vielen Fällen ein Speicherzustand aus zu viel angepasst, zu brav gewesen Zu viele geschluckt also zu viel Ohnmacht und zu wenig Klarheit über eigene Grenzen.

00:02:19: Und wenn wir an diesem Punkt stehen, dann kann hier eine ganz neue Richtung entstehen.

00:02:25: Ich will das nie wieder zulassen!

00:02:29: Nicht als rationaler Gedanke sondern als körperliche Erinnerung daran dass etwas lange viel zu viel zuviel war.

00:02:39: und wenn man es übersetzt geht es selten um große dramatische Einzelsituationen sondern um ganz viele kleine wiederkehrende Erfahrungen in den Beziehungen und auch in der Trennungsphase, in denen sich ein bestimmtes Muster eingeschrieben hat.

00:02:56: Nicht ich hasse, sondern ich lasse mich nicht mehr entwerten!

00:03:01: Und was dann stattfindet ist ein Identitätswechsel.

00:03:05: Ich will das nie wieder zulassen bedeutet oft Ich habe hier mal ein paar Beispiele aufgeführt, die in der Praxis relativ häufig vorkommen mich zur Option machen lassen.

00:03:18: Nur dann Kontakt wenn es gerade für die andere Person passt.

00:03:21: kein echtes Commendment.

00:03:23: aber ich bleibe trotzdem in der Hoffnung vielleicht ergibt sich ja doch nochmal was zweite Wahl.

00:03:30: sein jemand ist vielleicht emotional nicht wirklich verfügbar Und ich spüre, da ist noch jemand oder auch etwas anderes klammer auf Hobbyarbeit wichtiger und ich warte anstatt klar auszusteigen.

00:03:46: Als selbstverständlich behandelt werden.

00:03:50: meine Bedürfnisse werden nicht wirklich gesehen.

00:03:53: Ich bin da also fortwährend verfügbar Also wird nicht mehr bewusst investiert und die Wertschätzung nimmt schleichend ab ohne dass es benannt wird dann emotionale Unverbindlichkeit aushalten.

00:04:08: Nähe ist da aber keine klare Entscheidung, Gespräche, aber keine innere Haltung, Verbindung, Aber keine Verbindlichkeit.

00:04:17: und das erlebe ich auch häufig in den Trennungsphasen wo dann immer wieder Gespräche geführt werden weil Gefühle sind noch da Aber es gibt keine innere Haltung, keine Entscheidung und keine Verbindlichkeit.

00:04:29: Das Gleiche ist dann, ich hocke in Warteschleifen.

00:04:32: Dieses Ich brauche noch Zeit-Modus über Monate oder lass uns erst mal eine gewisse Zeit getrennt sein um dann wieder zueinander zu finden.

00:04:41: Wenn in dieser Zeit keine echte Entwicklung stattfindet verharre ich in Hoffnung!

00:04:46: Und das Leben, das eigene Leben passt sich dem Unklaren an.

00:04:50: in der Warteschleife anstatt aktiv sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen Und dann dieses mich selbst in Frage stellen müssen, bin ich zu viel, war ich zu emotional.

00:05:02: Muss ich mich anders verhalten damit es klappt?

00:05:06: Oder auch oft Dynamiken normalisieren, wiederkommen gehen, wieder kommen gehen, jedes Mal Hoffnung, jedes mal Verlust.

00:05:13: und dann bleiben wir im Loop-Kreislauf anstatt den Klarheit.

00:05:17: Mich anpassen um gehalten zu werden Bedürfnisse runterschrauben weniger sagen und bloß keinen Konflikt auszulösen und mich selbst kleiner machen für Stabilität.

00:05:28: Nicht wirklich gewählt werden, keine klare Entscheidung für mich – es passiert halt einfach anstatt ich will dich!

00:05:35: Die Beziehung fühlt sich dann nicht aktiv gewählt an.

00:05:39: oder auch emotionale Verantwortung übernehmen die nicht deine ist.

00:05:43: Du hältst die Verbindung am Laufen du klärst, du beruhigst, erklärt und trägst deutlich mehr Beziehungen als andere Personen Und das auch häufig noch nach der Trennung, insbesondere wenn Kinder im Spiel sind.

00:05:57: Dann wird diese emotionale Verantwortung die früher schon da war weiter übernommen diesmal nicht für die Beziehung sondern für die Familie.

00:06:06: Da mache ich aber nochmal eine extra Podcast Folge zu.

00:06:09: Ich will dass nie wieder zulassen bedeutet Nicht dass du härter wirst Sondern dass Du viel früher erkennst Wenn Du dich selbst verlierst um Verbindung zu halten.

00:06:19: Und das ist kein Zeichen dafür, dass du nicht losgelassen hast.

00:06:23: Sondern, dass dein System versucht zwei Dinge gleichzeitig zu halten.

00:06:28: Nämlich die Verbindung, die einmal eine große Bedeutung hatte und die Realität, die so nicht mehr existiert.

00:06:35: Genau dieser Widerspruch erzeugt immensen inneren Druck.

00:06:41: Dann kommt es – ich hasse es!

00:06:43: Dass sich dich noch liebe.

00:06:44: Nicht die Liebe an sich ist das Problem, sondern dass sie keinen klaren Rahmen mehr hat.

00:06:50: Und anstatt dich zu fragen, warum liebe ich ihn noch.

00:06:53: Lass uns den Fokus darauf richten was in mir reagiert?

00:06:57: hier noch auf die alte Verbindung und statt.

00:07:00: ich hasse das Gefühl Ich sehe dass mein System noch in Bindung arbeitet obwohl es vorbei ist und das ist einfach Trennungsprozess.

00:07:09: Das ist ein Prozess der dauert.

00:07:13: Wenn wir diesen Satz nochmal uns genauer anschauen, ich hasse es dass ich dich noch liebe.

00:07:19: Dann wird dieser Hass vielleicht oft falsch eingeordnet.

00:07:24: für mich ist das weniger ein Gefühl gegen eine Person sondern es spiegelt eher einen Zustand im Nervensystem wieder.

00:07:34: wenn wir wütend sind Dann ist Wut erstmal etwas sehr klarsichtiges.

00:07:39: Wut will schützen, wut will eine Grenze setzen, wüt will Bewegung.

00:07:43: Aber wenn diese Wut nicht raus kann also wenn sie keinen Ausdruck bekommt Wenn keine Reaktion erlaubt es keinem grenz möglich ist Also ich blende das aus dass sich verletzt werde um die Beziehung nicht zu gefährden.

00:08:00: Ich stiefel darüber hinweg.

00:08:02: dann kippt Wut in Ohnmacht.

00:08:06: Und Ohnmacht ist dieses Gefühl von, ich muss es schlucken.

00:08:10: Ich darf es nicht zeigen.

00:08:11: Ich kann hier gerade nichts verändern.

00:08:13: Ich fühle mich ausgeliefert.

00:08:15: Ausgeliefert den Schikanen eines Gegenübers vielleicht der Unfähigkeit zur Handlung oder der Unfähigkeit zur Klarheit eines Gegenüberes.

00:08:23: und wenn das öfters passiert steht eine ganz innere Verdichtung nicht ganz plötzlich sondern schleichend.

00:08:31: Und das ist dann diese Mischung aus Wut, die keinen Raum bekommt.

00:08:36: Ohne macht sie bleibt und damit wiederholte innere Anpassungen inneres zurücknehmen.

00:08:43: Diese ganze Gemengelage wird irgendwann zu etwas was wir Hass nennen.

00:08:48: Das ist kein aktiver Hass sondern eher eine gespeicherte Überforderung im System Riesig im Nervensystem Ausgedrückt als Bindungsstörung.

00:09:04: Und wenn wir immer wieder in diesen Situationen auf diese Störungen nicht reagieren können, dann entsteht nicht nur Anpassung sondern auch eine innere Spannung die sich häufig dann gegen uns selbst richtet.

00:09:18: Genau das ist dann auf der Punkt an dem viele diesen Satz sagen ich hasse es dass ich dich noch liebe Nicht weil da wirklich Hass ist Sondern weil da etwas in dir steckt was viel zu lange festgehalten wurde.

00:09:32: und Heilung beginnt oft Wenn du sagen kannst, wenn ich entwertet werde... ...wenn ich abgewertet werde.

00:09:43: Wenn ich respektlos behandelt werde dann ist das keine Einladung mehr um diese Beziehung zu kämpfen oder mich noch mehr zu hinterfragen was mit mir nicht stimmt oder noch besser zu werden sondern festzustellen Ich war genug aber vielleicht nicht die richtige für ihn.

00:10:03: er hat mich ersetzt aber nicht entwertet und seine Wahl oder Entscheidung oder Nichtentscheidung definitiv nicht mein Wert.

00:10:15: Und in diesem Moment braucht es weniger Hass, und diese Hasswelle gerade wenn sie am Ende ist kein Rückfall sondern sie ist nachgeholte Wut.

00:10:25: Nachgeholten Wut für jemand der jahrelang den Fehler bei sich gesucht hat aus der Überanpassung Wenn Frauen Oder wenn du zu lange bei dir gesucht hast, ich war zu schwierig.

00:10:37: Ich hätte mich mehr bemühen müssen.

00:10:38: Ich habe ihn weggestoßen und bin nicht gut genug.

00:10:41: Dann übernimmst Du Verantwortung!

00:10:44: Und stabilisierst damit die Beziehung auf Kosten deines Selbstwerts.

00:10:48: Das heißt, du suchst in dieser Phase sehr viel Schuld bei Dir, sehr viel Selbstkritik.

00:10:55: Du rechtfertigst den Partner in seinem Verhalten bis hin zur Idealisierung – das ist kein Raum für Wut.

00:11:02: Wenn wir aber Den Selbstwert nach der Trennung wieder aufbauen, dann verändert sich die innere Perspektive.

00:11:10: Und wenn der Selbstwert sich stabilisiert und dann passiert etwas ganz Entscheidendes – Die Innere Hierarchie, die kippt von.

00:11:19: Ich war das Problem?

00:11:21: Kommen wir zu der Phase Moment mal!

00:11:25: Genau dort entsteht oft eine Hasswelle nicht aus Verbitterung sondern aus neu gewonnener Klarheit.

00:11:32: Und der Hass kommt manchmal sehr spät, einfach weil er vorher nicht möglich war.

00:11:37: Solange du abhängig bist, solange du noch um Anerkennung kämpfst, so lange du hoffst und dich selbst infrage stellst kann Wut gefährlich wirken – sie würde die Bindung bedrohen!

00:11:52: Aber erst wenn diese innere Abhängigkeit singt, dann passiert etwas Paradoxes, dann taucht die Wut auf.

00:11:59: Diese späte Welle ist oft Enttäuschung, eine Grenzreaktion und einen Selbstschutz in reinen Formen.

00:12:09: Und diese Hasswelle aus unterdrückten Gefühlen – aus Wut, aus Ohnmacht, aus Grenze, aus Klarheit – die sagt nicht ich hasse dich sondern sie sagt endlich was du getan hast war nicht in Ordnung!

00:12:23: Ich hätte das nicht mit mir machen lassen dürfen, ich sehe jetzt klar und das heißt es wechselt.

00:12:30: Es gibt ja diesen Spruch, die Scham wechselt die Seite und auch wir fühlen uns nicht mehr als Opfer sondern können endlich den Täter benennen zu sagen hey das war nicht in Ordnung.

00:12:46: Und das ist eine große Reifungsphase und sie kann sehr kraftvoll daherkommen wenn sich entleht, wenn man jahrelang in der Schleife der Selbstverleugnung gewesen ist, den ein Partner nicht klar gesehen hat und auch ewig lange nach einem Fehler in sich selbst gesucht hat.

00:13:09: Und es gibt diesen reifen abschließenden Hass, der ist zeitlich begrenzt, er bringt eine wahnsinnige Klarheit ,der stärkt seine Grenzen.

00:13:25: Es gibt aber auch diesen chronischen Hass.

00:13:30: Der braucht ein Gegner, also ich bin noch im Kampfmodus der nährt sich aus Wiederholung und er hält uns aber verbunden.

00:13:38: Und wenn wir diesen reifen abschließenden Hass begegnen das ist der Moment in dem du wirklich zu dir sagst Ich bin wieder bei mir Und dann erlebst du keinen destruktiven Hass, sondern integrative Wut.

00:13:53: und das ist ein großer Unterschied.

00:13:55: Weil was da passiert?

00:13:57: Aus dieser Hasswelle entstehen neue Stärken, neue Standards!

00:14:03: Du hast dir mühsam dein Selbstwert wieder aufgebaut.

00:14:06: die Realität wird endlich neu bewertet ohne dich selbst dabei abzuwerten endlich erkannt und damit taucht die gesunde Wut auf.

00:14:18: Und die Wut richtet sich vor allem nicht mehr gegen das eigene selbst, sondern endlich dahin wo sie

00:14:23: hingehört.".

00:14:24: Das ist eine komplette Reorganisation von.

00:14:28: ich war falsch zu.

00:14:30: hey!

00:14:30: Das war nicht okay.

00:14:32: Das ist Selbstschutz und es wirkt manchmal sehr klar, sehr hart Kompromisslos und Sätze wie nie wieder so, das lasse ich nicht mehr zu.

00:14:45: Ich habe mich kleiner gemacht.

00:14:47: Das fühlt sich im ersten Moment sehr scharf an aber es ist komplett strukturbildend.

00:14:53: Und das ist oft der Übergang von einem bindungsorientierten System um jeden Preis zur Bindung in Verbindung mit Selbstachtung oder ums mal anders zu formulieren von bitte bleibt doch Hinzu, du darfst gerne bleiben aber nur wenn du mich gut behandelst.

00:15:14: Und das ist ein so großer Schiff und Hass ist selten das Primärgefühl.

00:15:20: es ist dieser Sekundäreffekt.

00:15:23: der etwas weicheres Verdeckter steckt oft eine Ohnmacht dahinter eine tiefe Kränkung der Bindungsbruch Demütigung Aber auch ne existenzielle Angst.

00:15:33: ich wurde ersetzt und Hass sagt Ich brauche dich nicht mehr Und auf der anderen Seite liegt er aber auch darunter.

00:15:42: Es tut einfach so unfassbar weh, dich verloren zu haben und wenn wir in diesem destruktiven Hass bleiben dann stabilisiert Hass auch eine Identität.

00:15:55: Hass hilft eine klare Struktur zu bauen von Täter-Opfer richtig falsch gut böse.

00:16:00: das ist aber eine Orientierung im emotionalen Chaos.

00:16:04: diese Hass gibt Energie zurück Weil die Trennung Ohnmacht erzeugt und Hass erzeugte Aktivierung.

00:16:11: Das heißt physiologisch gesehen Adrenalinspannung, Kampfmodus.

00:16:16: Ich fühle endlich wieder Kraft aber diese Kraft ist eher reaktiv auf einem Kampfmoduss.

00:16:22: Es gibt dieses Feindbildmann feinbildner Zist und so weiter.

00:16:27: ich sehe das so oft bei Instagram wo ich sehe okay da is noch so viel Hass, so viel Spannung, soviel Wut.

00:16:34: Das ist keine schöpferische Kraft, die da gelebt wird.

00:16:37: und dann wird Hass gefährlich weil er zur Identität wird, weil er für allgemeinert Männer sind oder auch Frauen sind, weil es die eigene Bindungsfähigkeit einschränkt, weil Es zu einer Dauerabwehr gegen Nähe oder gegen Männer und Frauen wird.

00:16:52: Und dann wird aus diesen gesunden Schutz eine Verhärtung.

00:16:56: Wenn man diesen inneren Prozess noch weiter verfolgt Dann wird etwas ganz Wichtiges sichtbar.

00:17:05: Wenn Wut und Grenzen nicht ausgedrückt werden können, wenn sie sich mit Ohnmacht mischt also über längere Zeit keinen Raum bekommt dann bleibt diese Energie einfach nicht neutral.

00:17:15: Der Nervensystem sucht immer eine Richtung und es gibt im Grunde zwei Wege, entweder nach innen oder nach außen.

00:17:22: Und wenn das nach inn geht dann wird aus dieser Spannung einer Art Selbstbezug im negativen Sinne nicht bewusst.

00:17:29: als Gedanke wie ich hasse mich aber ich habe es falsch gemacht, ich hätte anders reagieren müssen.

00:17:33: Ich bin zu viel, zu sensibel, zu schwach, ich bin das Problem.

00:17:36: Das ist das was wir oft als selbst hast bezeichnen.

00:17:39: Aber es ist eigentlich eine internalisierte Spannungen die einfach keinen äußeren Ausdruck finden durfte.

00:17:47: Und wenn es nach außen geht, dann wird die gleiche Energie nicht gegen sich selbst gerichtet sondern beginnt sich zu für allgemein an auf andere Menschen, auf Situationen das ist immer so auf das Leben selbst.

00:18:00: und dann entstehen halt schwarz-weiß Gedanken.

00:18:02: niemand ist verlässlich alle Männer sind Azisten alle reagieren über.

00:18:06: ich kann niemand vertrauen alles ist anstrengend und das ist kein objektives Urteil überlaufende innere Ladung, die sich ein Ziel zur Entladung sucht.

00:18:20: Und der entscheidende Punkt ist beides ob nach innen oder nach außen gerichtet ist im Kern dasselbe.

00:18:25: es ist eine nicht zu Ende regulierte emotionale Spannung im System und sie entsteht nicht aus einem einzelnen Ereignis sondern aus einer Wiederholung.

00:18:35: Wut kommt Wut wird gehalten und kann nicht ausgedrückt werden.

00:18:39: Ich mache dazu gleich auch nochmal zwei Praxisbeispiele, dann entsteht Ohnmacht Anpassung passiert und nichts wird wirklich entladen.

00:18:48: Und dann passiert oft ich bin so streng mit mir, ich werde zu schnell wütend auf andere.

00:18:53: Nein die tiefere Wahrheit ist das System versucht nur eine alte Spannung irgendwo hinzuentladen und je länger dass nicht möglich war desto weniger zielgerichtet wird diese Energie.

00:19:07: Und deswegen fühlt sich das irgendwann, wann wie selbst hast oder allgemeiner Hass auf alles an.

00:19:13: Nicht weil du so bist sondern weil in dir die Programme nicht wirklich zu Ende gehen konnten.

00:19:21: und Eine gesunde regulierte Reaktion heißt nicht, es gibt keine Wut.

00:19:26: Keine Ohnmacht.

00:19:26: Kein Hass mehr!

00:19:27: Sondern die Energie bleibt im System aber sie wird vollständig durchlaufen und abgeschlossen.

00:19:34: Wut darf da sein und nach außen kommen.

00:19:37: Gesund reguliert heißt das?

00:19:39: Das passt mir hier nicht.

00:19:40: Ich spüre Wut als eine Klarheit und ich darf innerlich oder äußerlich ne Grenze setzen.

00:19:46: Stopp so nicht – ich brauche hier einen anderen Ton.

00:19:51: Und dein Körper bleibt in Kontakt mit der Reaktion.

00:19:54: Das heißt, du musst es nicht wegatmen sondern diese Aktivierung wird nicht unterdrückt.

00:20:00: das heißt Herzklopfen darf da sein Spannung darf da sind.

00:20:03: man fühlt das auf der Kiefer spannt sich an die Hände spannen sich an alles dass was uns in so eine Kampfbewegung bringt wo der körper in dem moment bei feit und fleidt Die energie in beine und arme bewegt.

00:20:16: und diese energie darf sich bewegen.

00:20:19: Sie wird halt nicht gestopft, weggedrückt oder weggedeckelt und dann passiert in der Regulation etwas ganz Entscheidendes.

00:20:27: diese Ohnmacht ich kann nichts tun wird nicht eingefroren sondern durchlebt und das kann so aussehen Ich bleibe in mir, ich atme durch die Spannung hindurch Und ich komme wieder in Kontakt mit mir.

00:20:41: und der wichtigste Unterschied Diese Reaktion findet dann den Ende Körperlich.

00:20:46: Die Spannung baut sich auf, die Bespannung bewegt sich und die Spannungen fällt wieder ab.

00:20:52: Dein Körper versteht.

00:20:53: also es ist vorbei!

00:20:55: Und dann passiert etwas ganz Zentrale... ...die Energie geht nicht mehr in Selbstabwertung oder eine allgemeine Generalisierung.

00:21:02: Also ich bin falsch und alle sind so.

00:21:06: Sondern es war eine Situation und sie ist jetzt endlich vorbei.

00:21:11: Gesunde Regulation bedeutet nicht weniger Gefühl sondern vollständige Bewegung durch das Gefühl hindurch, bis es endet.

00:21:20: Und du bist kein schlechter Mensch!

00:21:26: Es braucht zum ersten deine Erlaubnis dass dieses Gefühl da sein darfst, dass Du das empfinden darfst.

00:21:33: Es braucht einen Container wo wir ist sozusagen hinein kippen können und es braucht dann eine Regulation, damit der Prozess zu Ende geht.

00:21:42: Und ich möchte mal hier ein Beispiel aus der Praxis nehmen.

00:21:46: Wir hatten das im letzten Coaching Eine tiefe Wut, eine tiefe Frustration auf Männer Auf diese alten weißen Männer Das Standardbild ja für den toxischen Mann.

00:22:00: Und als wir diese Männer mal runtergebrochen haben, auf welchen Mann?

00:22:03: Dann kam der Vater oder der Ex-Mann und da war eine tiefe Wut.

00:22:09: Diese Wut brannte und sie war spürbar im Solarplexus.

00:22:13: Der steht für Schöpfermacht und Ohnmacht.

00:22:16: Das ist der Bereich wenn du mal zwischen deinen Brüsten fühlst Da ist ja so ne Kuhle und etwas darunter.

00:22:23: Da liegt der Solarplexes und das war ganz spannend im Coaching.

00:22:26: Wir haben alle mal reingefühlt.

00:22:30: Der fühlte sich angespannt an, der fühlten sich hart an und wenn du das mal für dich körperlich nachspürst dann kannst du gerne mal in den nächsten Tagen diesen Punkt einfach nur leicht massieren mit ein bisschen Öl und da mal reinatmen und spüren was ich dort lösen möchte.

00:22:47: Und diese Wuh die dort im Solarplexus noch stand bewegte sich im Coaching weil es gab den Raum Es gab die Sicherheit.

00:22:55: Ich darf so fühlen.

00:22:57: und dann kam die Energie im Bewegung Und es war so ein Brennen in der Speiseröhre, mir ist richtig speiübel.

00:23:07: Dann kotzt die Worte endlich mal aus, die da noch drin stecken und dann kamen die Wörter aus dem Mund wirklich rausgeflogen, die nie ausgesprochen wurden.

00:23:18: Sie sind alles andere als politisch korrekt!

00:23:21: Aber endlich wurde nicht mehr nach dem Fehler in sich selbst gesucht, sondern das Fehlverhalten eines Gegenübers benannt.

00:23:29: Und damit kam diese Ohnmacht in Bewegung – ich kann mich abgrenzen!

00:23:33: Ich kann für mich einstehen und formulieren wenn etwas nicht in Ordnung ist.

00:23:39: Das Ganze sauber in einem Prozess im Coachingraum ohne ein Gegenüber zu verletzen, also die Wut nicht auf einen Gegenüberzuschleudern.

00:23:48: Das was ja in vielen Trennungen passiert das heißt wir haben Verantwortung übernommen für das was in uns aktiv ist ohne ein gegenüber als Projektionsfläche zu benutzen.

00:24:00: und dieses Scham ich bin ein schlechter Mensch wenn ich hasse gespeist durch auch die Licht- und Liebe.

00:24:06: Spiritualitätsbubble konnte raus aus der Selbstverurteilung hinein in Bewegung.

00:24:13: Und dieses Gefühl lebt in mir, ich darf verstehen woher es kommt was verletzt wurde und welche Wahrheit darin steckt.

00:24:22: Dann entsteht ja erstmals echte Selbstverantwortung statt spiritueller Selbstverleugnung.

00:24:29: Genau dann kann Scham sich lösen nicht weil Hass gut wird dann endlich nicht mehr länger bedeutet, ich bin ein schlechter Mensch.

00:24:41: Sondern da wurde etwas in mir verletzt übergangen oder ohnmächtig gemacht.

00:24:49: Hass hat aber auch eine ganz dunkle destruktive Seite.

00:24:53: das ist ja das warum wir so mit diesem Gefühl auf Kriegsfuß stehen was uns ja auch so oft begegnet und was ja in dieser Welt an allen Enden und Ecken sichtbar ist wie zerstörerisch Hass ist.

00:25:09: Und ich möchte das mal aus der anderen Brille, wenn wir in Tiefen unserem Selbstwert verletzt sind also Ich war nicht gut genug, ich wurde ersetzt und ich war austauschbar dann ist es existenziell schmerzhaft weil dieser Schmerz so tief geht.

00:25:28: Bindung ist nicht nur emotional sie ist vor allem auch Identitätsschiff stiftend.

00:25:35: Viele Frauen investieren für Sorge, emotionale Arbeit, Zukunftsplanung, Loyalität, Nähe, Geborgenheit.

00:25:43: Und wenn das gegenübergeht dann wird nicht nur die Beziehung beendet sondern auch das eigene Selbstbild erschüttert und das Nervensystem registriert.

00:25:53: mein Wert wurde infrage gestellt.

00:25:57: Und destruktiver Hass dreht an diese Perspektive radikal um.

00:26:01: statt ich war nicht gut genug Du bist charakterlich schlecht, statt ich wurde ersetzt.

00:26:07: Du bist

00:26:07: oberflächlich.".

00:26:09: Also die Abwertung der anderen Person Das ist psychisch hoch wirksam weil es den eigenen Selbstwert stabilisiert Die Charme abgewährt und die Ohnmacht in vermeintliche Stärke verwandelt wird Und die Hierarchie umgedreht wird.

00:26:25: Hast du also einen Selbstwertstabilisator?

00:26:29: Der eigentliche Kern dahinter ist aber eigentlich die Charme.

00:26:33: Scham ist dann, ich war so abhängig.

00:26:37: Wie habe ich mich so getäuscht?

00:26:38: Wie konnte ich das nicht sehen?

00:26:41: Scham macht klein!

00:26:42: Sich der zu stellen bedeutet Mut.

00:26:45: Hass macht groß und deswegen fühlt sich Hass oft besser an.

00:26:50: Und auch in der spirituellen Bubble zeigt sich oft eine subtile Form von Schattenvermeidung.

00:26:56: erstmal dieses reine Licht und Liebe die jede Schattenarbeit umgeht.

00:27:01: Das heißt, wenn du hast bist du schlecht.

00:27:06: oder diese Haltung von Hass der sich umgedreht hat wo das Eigen selbstwert über Abwertung anderer definiert wird.

00:27:26: Die Haltung von den sogenannten Erwachten und den Schlafschafen, das hat wenig mit Bewusstsein zu tun.

00:27:33: Sondern mit Abwertung, mit Spaltung und einer spirituell verpackten Form von Ohnmacht und unterdruckter Wut die den eigenen Selbstwert über Erhöhung stabilisiert.

00:27:44: Ich muss also noch beweisen dass ich besser bin und das alleine sagt alles.

00:27:48: Und der Übergang in Heilung beginnt nicht damit diesen Hass wegzunehmen sondern sich mit den darunterliegenden Gefühlen von Scham, von Wut und Ohnmacht auseinanderzusetzen.

00:28:02: Dass du vielleicht so viel investiert hast und wenig zurückbekommen hast – das sagt etwas über deine Bindungsfähigkeit aus!

00:28:11: Er hat dich verlassen.

00:28:12: Das ist seine Entscheidung aber es fällt kein Urteil über dich.

00:28:16: Und wenn du ausgetauscht würdest ja das ist real, aber das bedeutet nicht dass du wertlos bist.

00:28:23: Und wenn dein Selbstwert nicht mehr verteidigt werden muss, dann verliert Hass seine Funktion.

00:28:32: Du erkennst ihn dann immer mehr als Schutz vor Charme und als Verletzten-Selbstwert.

00:28:41: und dann ist dieser Hass der in eine produktive gesunde Form übergeht.

00:28:50: Ich lasse mich nicht mehr entwerten und genau darin liegt paradoxerweise etwas ganz Gesundes.

00:28:57: Und nochmal zur Klarheit, du musst dir nicht verbieten so zu fühlen sondern die Erlaubnis geben das Fließen zu lassen und es geht darum.

00:29:19: ich will dass nie wieder zulassen.

00:29:22: Im tieferen Sinne heißt das, ich möchte mich nicht mehr in Strukturen verlieren indem ich klein mache um verbunden zu bleiben.

00:29:31: Und das verändert den Blick komplett.

00:29:34: dann geht es nicht mehr um die Frage wen ich falsch gewählt habe oder warum mir das passiert ist sondern darum was ist mein Standard und akzeptiere ich zukünftig nicht mehr?

00:29:48: und dieses Ich will das nie wieder zulassen, nicht mehr in solche Zustände zu kommen.

00:29:55: In denen Liebe und Schmerz gleichzeitig aktiv sind weil keine klare Einordnung möglich ist.

00:30:02: Ich hasse es dass ich dich noch liebe.

00:30:06: Es ist ein Ausdruck von innerer Unabgeschlossenheit Und ein ganz konkretes Beispiel.

00:30:16: Wir das auch oft haben, wenn wir alte Verletzungen noch in uns tragen.

00:30:23: Alte Bindungswunden durch emotionale Vernachlässigung, Inkonsistenz über kritische oder ablehnende Eltern dann hinterlassen diese Wunden zwar über widersprüchliche Impulse einmal ein Bündnungsbedürfnis.

00:30:38: Ich will Liebe nähe an Erkennung ich brauche dass auch als Kind Aber auch Selbstschutz, wenn ich mich öffne werde.

00:30:45: Ich verletze abgelehnt verlassen das heißt ich habe lebe in dieser ambivalenz vielleicht auch schon in der kindheit.

00:30:52: ich hasse es.

00:30:52: abwehr schutz widerstand gegen die verwundbarkeit dass sich dich liebe echtes tiefes bedürfnis nach bindung und Das ist dann ein überlebensmechanismus der sich daraus aktiviert und es kann sein dass er in der trennung jetzt wieder aktiviert wird um ihn im Kern zu verstehen und dann auch aufzulösen.

00:31:13: Ich will mir mal so ein simples Beispiel nehmen, wieso was in der Kindheit entsteht und davon haben wir zu Hauf.

00:31:21: Ein kleines Mädchen das hat mit voller Freude kommen zum Vater hat ein Bild gemalt sie ist stolz aufgeregt sucht Blickkontakt Verbindung Anerkennung Und der Vater sitzt gestresst am Tisch schaut kaum hoch und sagt nur nicht jetzt oder schlimmer.

00:31:35: Das ist doch nicht so wichtig.

00:31:37: und für den Erwachsenen ist es vielleicht ein kleiner Moment und für das Kind kann es ein innerer Einschlag sein, denn in diesem Moment passiert beides gleichzeitig.

00:31:48: Ich will dass du mich siehst,

00:31:50: d.h.,

00:31:50: es kommt mit einem Grundbedürfnis zum Erwachsenen und gleichzeitig ist tut weh dich zu brauchen.

00:31:59: Das Kind geht vielleicht zurück in sein Zimmer, ist mal weiter aber innerlich entsteht etwas sehr Widersprüchliches.

00:32:05: Ein Teil ruft bitte lieb mich, bitteschau mich an Und ein anderer Teil beginnt bereit sich zu schützen.

00:32:12: Ich zeig dir nie wieder, dass ich dich brauche und wie wichtig du mir bist.

00:32:17: Dann entsteht eine innere Ambivalenz – nicht theoretisch sondern körperlich erfahrbar!

00:32:23: Und dann entwickelt das Nervensystem schon früh Schutzstrategien Und das kann später als Erwachsene dann so aussehen, wir haben dieses Thema immer mit Nähe und Distanz.

00:32:34: Auf der einen Seite sehn sie dich nach Nähe, möchtest gesehen werden, möchest geliebt werden aber vielleicht sobald ein Mann emotional wirklich nahe kommt taucht gleichzeitig Widerstand auf kälte Aggression Rückzug also dieser innere Saboteur nicht weil keine Liebe da ist sondern halt weil Liebe alte Verletzbarkeit aktiviert.

00:32:58: Dann kommen diese Sätze, ich hasse es.

00:33:01: Wie abhängig ich mich fühle?

00:33:02: Ich hasse ist dass du mir wichtig bist und ich hasser ist das ich dich liebe Und das is die ambiwellens.

00:33:07: Dein Bindungsbedürfnis ist echt!

00:33:10: Und der Selbstschutz ebenfalls.

00:33:14: dann nicht das Gegenteil von Liebe, sondern der Schutzpanzer um eine alte Verletzung herum.

00:33:19: Wenn ich mich wirklich öffne verliere ich Kontrolle wenn ich nähe zulasse kann ich wieder übersehen werde.

00:33:25: Wenn Ich brauche mache ich mich verletzlich.

00:33:27: und dann ist dieser innere Zustand es zieht dich auf der einen Seite zu dem Menschen hin und gleichzeitig weg von ihm.

00:33:36: Was dann passiert ist und das passiert auch in der Trennung, es ist ein Anteil von dir, der sich nach der Nähe zurücksehnt.

00:33:43: Und einen Anteil in dir, wer sich schützen will.

00:33:47: Diese Ambivalenz entsteht halt oft wenn wir in der Phase sind wo die alten Wunden langsam heilen wo wir in Selbstwert und emotionale Souveränität hereinwachsen, wo diese früheren Bindungsängste oder auch das was wir in der Beziehung geschluckt haben endlich Raum findet.

00:34:11: Und sich so unser Herz für uns selbst wieder öffnen kann.

00:34:17: Wenn Hass da ist dann braucht es Ausdruck und Regulation damit er sich nicht verfestigt sind keine Emotionen die man einfach weghaben muss sondern unvollständig verarbeitete emotionale Prozesse.

00:34:32: Und jetzt schauen wir nochmal auf die Liebe!

00:34:35: Wie paradox ist es denn eigentlich jemanden zu lieben, der einen verletzt hat?

00:34:41: Jemandem zu vermissen bei dem man gleichzeitig gelitten hat sich nach einem Menschen zurückzusehen obwohl man tief im Inneren weiß dass man dort nicht wirklich glücklich war.

00:34:51: Und hier beginnt, eine tiefere Wahrheit sichtbar zu werden.

00:34:55: Es geht nicht mehr wirklich um den Menschen selbst an dem wir festhalten sondern an dem Gefühl das durch ihn in uns aktiviert wurde und dass macht diese Dynamik so komplett verwirrend Denn rational ist vielleicht längst klar ich war dort nicht glücklich die Beziehung hat mir nicht gut getan Ich musste mich verwiegen ich habe gelitten was auch immer und trotzdem zieht es innerlich zurück Weil dein Nervensystem hat nicht den Menschen gespeichert, sondern es hat ein Zustand gespeichtert der mit ihm verbunden war.

00:35:28: Und das war vielleicht Nähe, es war Gewaltsein Es war Sicherheit aber auch Vertrautheit.

00:35:35: Nicht alleine sein gemeinsamer Alltag Ein Gefühl von Heimat und all das ist noch mit der Person verknüpft.

00:35:44: Das bedeutet wenn ich an ihn denke dann aktiviert sich nicht nur eine Erinnerung in meinem Kopf, sondern ein komplett innere anderer Zustand.

00:35:53: Plötzlich spüre ich wieder eine Wärme, eine Verbundenheit, eine Vertrauteid, eine Identität, eine Orientierung und dann fühlt es sich loslassen oft an als würde man nicht nur einen Menschen verlieren, sondern einen Teil von sich selbst!

00:36:10: Und der entscheidende Punkt darin liegt das Gefühl ist in dir Das Gefühl ist in dir.

00:36:19: Der andere Mensch kann das auslösen, aber er ist nicht die Quelle.

00:36:24: Er hat vielleicht Liebe aktiviert oder Sicherheit oder Ruhe oder Lebendigkeit oder das Gefühl gesehen zu werden.

00:36:34: und jetzt kommt das wunderschöne.

00:36:36: Aber dieser Zustand ist in Dir, in Deinem eigenen Nervensystem, in deinem Körper, in deiner eigenen Innenwelt.

00:36:46: Und das macht es so wertvoll, weil hier beginnt Heilung.

00:36:53: Nicht indem wir uns zwingen, dass nicht mehr zu fühlen.

00:36:56: Nicht in dem wir den Ex abwerten, weil wir das noch fühlen!

00:37:00: Nicht in denen wir gegen diese Gefühle kämpfen die wir noch mit ihm verbinden sondern indem wir langsam erkennen oh ich vermisse gerade nicht nur ihn Ich vermisse ein Gefühl in mir Und dann verschiebt sich der komplette Prozess weg von, wie komme ich zurück zu diesen Menschen hinzu?

00:37:22: Wie komme ich wieder in Verbindung mit diesem Zustand, mit diesem Gefühl in mir ohne es an ihn zu binden, denn Sicherheit darf wieder in dir entstehen.

00:37:35: Wärme darf wieder ins Dir entstehen, Lebendigkeit darf wieder im Dir entsteht, Liebe darf wieder entdehren und dann wird aus emotionaler Abhängigkeit langsam wieder innere Selbstanbindung und dadurch löst sich die Verknüpfung.

00:37:51: Der Ex war nicht die Liebe selbst Er war der Auslöser für einen Zustand, den dein System jetzt lernen darf wieder aus sich selbst herauszuerleben.

00:38:02: Und genau dann entsteht eine Frau die sagen kann ein Teil von mir will zurück.

00:38:11: Zurück in die Vertrautheit, zurück in das Gefühl von Nähe, zurück ins Bekannte.

00:38:16: aber ich verrate mich nicht mehr dafür Und das ist ein riesiger Unterschied.

00:38:21: Das ist oft dieser Punkt, wo man sich die eigene Würde zurückholt – weil vorher ist die Sehnsucht oft stärker als die eigene Wahrheit und wir blenden die Wahrheit aus!

00:38:32: Die Angst vor Verlust ist stärker wie die eigenen Grenzen.

00:38:36: Die Hoffnung auf Liebe stärker darauf als der Blick, wie man sich selbst dabei hat behandeln lassen.

00:38:44: Und je mehr wir diese Gefühle in uns wieder integrieren, dann wird beides möglich.

00:38:48: Deine Gefühlen dürfen da sein ohne dass sie automatisch bestimmen wohin man geht weil Reife bedeutet nicht nicht mehr zu fühlen.

00:38:59: reife bedeutet etwas fühlen zu können ohne sich selbst dafür zu verlassen Und dann entsteht eine ganz große echte innere Stabilität.

00:39:10: Nicht aus Härte, nicht aus sich braucht niemand mehr sondern aus einem neuen inneren Satz.

00:39:15: ja ein Teil von mir sehnt sich noch danach aber ein anderer Teil hat endlich gelernt diese Gefühlzustände in sich selbst zu finden.

00:39:27: Und das ist der Weg in komplette Autonomie und zwar nicht nur Autonomien aus der Trennung von diesem Gegenüber, sondern Autonomies für jede Beziehung die danach kommt.

00:39:40: Weil du dann was du empfängst als geschenkt bekommst aber es macht dich nicht mehr vollständig unkomplett weil du schon vollständigt unkomplet bist.

00:39:51: Ich hoffe diese Folge hat dir Hat dich mitgenommen auf die Reise, dass ich hasse.

00:39:58: es das ich dich liebe kein Widerspruch ist sondern ein Moment.

00:40:03: Ein ganz kostbarer Moment in dem du beginnst Liebe Schmerz und Selbstschutz in dir zu entkoppeln Und dich selbst dabei nicht mehr zu verlieren In deinen eigenen Wert in deine eigene Würde wieder hineinzuwachsen.

00:40:21: Das wünsche ich dir In Deine Autonomie, in Deine Würde, in deine Ganzzeit.

00:40:28: Und all das dieses Potpourri ist kein Widerspruch sondern der Weg zur Klarheit.

00:40:38: Wenn Du doch die Folge kommt dieses Wochenende raus wenn du noch die letzte Möglichkeit haben möchtest.

00:40:44: am Dienstag starten wir mit dem SOS Compact Kurs.

00:40:49: Da geht es um in diese innere Verschiebung, wo Schuldgefühle, Gedanken sehen sucht.

00:40:57: Aber auch die Trigger Stück für Stück auseinanderzunehmen und ja wieder mehr bei dir selbst anzukommen.

00:41:06: Und ich freue mich auf dich und bis nächste Woche!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.